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Feuer und Flamme für die Uckermark

Feuer und Flamme für die Uckermark

1. Prenzlauer Grillabend - Ein Dialog zwischen Politik und Unternehmern

Die Politik sucht den Dialog mit der Unternehmerschaft. In der vergangenen Woche hatte der Prenzlauer Bürgermeister die Unternehmer seiner Stadt ins Wein- und Teehaus Gotzmann eingeladen, um über die neuesten Entwicklungen in der Stadt zu informieren. Über 30 Unternehmerinnen und Unternehmer, die mit ihren Firmen Verantwortung in der Stadt übernehmen und Arbeitsplätze sichern, ließen sich in angenehmer Atmosphäre vom Prenzlauer Bürgermeister Hendrik Sommer über den Stand der Pläne für die Errichtung eines Campingplatzes unweit der Kap-Gaststätte informieren. Die Pläne sind nicht neu, erste Ansätze für dieses touristische Vorhaben reichen in die Mitte der 1990er Jahre hinein, ohne dass das Vorhaben jemals umgesetzt worden wäre. Nun aber ist Bewegung in das Vorhaben gekommen: Mit den Stadtwerken Prenzlau und der Wohnbau Prenzlau seien zwei finanzstarke Partner für das Campingplatz-Projekt gefunden worden. Die Planungen seien abgeschlossen. Noch vor der Sommerpause werden die Stadtverordneten darüber beschließen. Dann, so Hendrik Sommer, stünde der Gründung einer Campingplatzgesellschaft nichts mehr im Wege.

Die Planer bescheinigen dem Projekt gute Chancen, schnell in die schwarzen Zahlen zu kommen. Selbst bei der am vorsichtigsten gerechneten Variante, die ca. 30 000 Übernachtungen pro Jahr vorsieht, würde der Campingplatz innerhalb von drei Jahren in die Gewinnzone kommen.

Positive Nachrichten gab es auch in Bezug auf die demographische Entwicklung der Stadt. Derzeit habe die Stadt mehr Zuwachs als Abwanderung. Deshalb plant die Kommune in den nächsten Jahren den Bau von 450 neuen Wohnungen.

Mitarbeiter der Sparkasse stellten moderne Bezahllösungen im Finanzmanagement von Unternehmen vor. Ein reichlich gefülltes Bufett sorgte für kulinarisches Wohlbefinden. „Insgesamt ein gelungener Abend“, resümiert Unternehmerpräsident Siegmund Bäsler von der Unternehmervereinigung Uckermark. „Es ist immer wichtig, dass Unternehmerschaft und Politik einen engen Dialog pflegen. Denn es sind die Unternehmen, die das wirtschaftliche Rückgrat der Region bilden. Und es ist die Politik, die die Rahmenbedingungen gestalten kann, unter denen die Unternehmen gedeihlich wachsen.“

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