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Feuer und Flamme für die Uckermark

Feuer und Flamme für die Uckermark

Unternehmervereinigung blickt auf erfolgreiche Inkontakt zurück

Schwedt/Oder. Die Unternehmervereinigung Uckermark kann auf eine erfolgreiche 13. Inkontakt zurückblicken. Die Uckermärkische Wirtschaftsmesse zog am zurückliegenden Wochenende über 5000 Besucher in ihren Bann, teilte Unternehmerpräsident Siegmund Bäsler mit. „212 Aussteller, überwiegend aus unserer Region und der polnischen Nachbarregion, stießen mit ihren Angeboten auf ein reges Interesse der Besucher. Auch das Rahmenprogramm wurde sehr gut angenommen“, resümierte Bäsler. Auf drei Bühnen und im Freigelände traten Künstler, Tanzgruppen, Chöre, Orchester und Vereine auf.

Die Firma Brandt ermöglichte mit ihrem Höhenkran Rundblicke über Schwedt und das Odertal aus einer Höhe von 80 Metern, das Slawenboot der Uckermärkischen Bühnen Schwedt (ubs) „Siwa Sweeti“ lud zu Rundfahrten auf der HoFriWa ein. Ein Oder-Eisbrecher konnte besichtigt werden, die deutsch-polnische Polizeistreife war auf der Messe präsent. Und auf dem alten Markt gab die Polizei Einblicke in die Arbeit der Kriminaltechnik. Der Bauernverband rückte mit moderner Landtechnik an und besetzt den Vorplatz der ubs. Historische Vereine präsentierten sich im Bereich des Schlossgitters im Hugenottenpark hinter dem Schwedter Theater. Hier lud unter anderem das Schwedter Museum zu einem Quiz ein, bei dem die Teilnehmer historische Fotos der Stadt den richtigen Standorten zuweisen mussten. Erstmals nahmen auch Antik-Händler an der Messe teil. „Zu den größten Highlights zähle ich persönlich den Besuch der Olympiasieger Sebastian Brendel und Jan Vandrey auf der Messe. Dank der Unterstützung der PCK-Raffinerie und der Bundespolizei wurde ihr Auftritt möglich. Sie überreichten unter anderem die Preise für die Segelregatta, die wir auf der Inkontakt durchgeführt hatten“, erklärte Bäsler.

Die Raffinerie hatte ihren Stand komplett neu gestaltet und vor allem die jüngsten Besucher der Messe in ein Chemielabor eingeladen, in dem sie kleine chemische Experimente durchführen konnten. Damit nutzte PCK die Gelegenheit, potenziellen Nachwuchs auf sich aufmerksam zu machen. Auch die Vermittlung von Jobs stand erstmals auf dem Messeprogramm. „Wir haben die Inkontakt in diesem Jahr durch eine Jobbörse ergänzt. Die teilnehmenden Unternehmen waren aufgerufen worden, auf freie Stellen, die sie anbieten, aufmerksam zu machen. Damit wollten wir unseren Beitrag zur Fachkräftesicherung in der Region leisten“, sagte Bäsler. Unter anderem deshalb war die Messe in diesem Jahr um einen Tag vorgezogen worden. Statt wie bislang üblich am Samstag und Sonntag fand sie in diesem Jahr Freitag und Samstag statt. Ob diese Änderung allerdings Bestand haben wird, ist fraglich. „Etwa 50 Prozent der von uns befragten Aussteller haben den Wunsch geäußert, die Inkontakt künftig wieder Samstags zu starten und auch den Sonntag noch für das Messeprogramm zu nutzen“, sagte Bäsler. „Wir werden das in Ruhe auswerten und bei der Planung der Messe im kommenden Jahr berücksichtigen“, kündigte er an.

Traditionell war die Messeeröffnung am Freitag für die Vergabe einer Reihe von Auszeichnungen genutzt worden. So ging der Gründerpreis Uckermark-Barnim in diesem Jahr an die in Basdorf bei Wandlitz ansässige „AskuVita GmbH“. Der Pflegedienst war unter anderem für sein besonderes Pflegekonzept ausgezeichnet worden, bei dem auf einen direkten und persönlichen Kontakt zwischen den zu Betreuenden und den Pflegerinnen und Pflegern gesetzt wird, der weit über das übliche Betreuungs- und Pflegeprogramm hinausreicht. Der zweite Gründerpreis ging an das Unternehmen „Wildblume – Naturkost & Bistro“ in Angermünde. Der junge Firmengründer Marcel Schwichtenberg hatte nach dem Abschluss seines Studiums an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNE) im Jahr 2014 den Bioladen „Wildblume – Naturkost & Bistro“ in der Angermünder Brüderstraße eröffnet. Auf einer Ladenfläche von 90 Quadratmetern vertreibt er Bioprodukte, die er zum Teil von Großhändlern, zum Teil von regionalen Produzenten bezieht. So arbeitet er beispielsweise mit Öko-Produzenten aus Brodowin, der Öko-Mosterei UmBio aus dem uckermärkischen Grünheide und dem Öko-Obstbauern Riedel aus Mürow bei Angermünde zusammen. Zu seinem Unternehmenskonzept gehört eine Mitgliedschaft, die er seinen Kunden anbietet. Gegen einen monatlich zu zahlenden Beitrag, der von der Familiengröße abhängt, bietet er seinen Mitgliedern Rabatte von 25 Prozent auf seine Produkte an. Ein täglicher Mittagstisch – die Angebotspalette wechselt zwischen vegan und vegetarisch – komplettiert sein Angebotsprofil.

Erstmals nutzte Uckermark-Landrat Dietmar Schulze die Messeeröffnung auch, um den Tourismuspreis des Landkreises Uckermark zu vergeben. Über die Auszeichnung mit dem Uckermärkischen Tourismuspreis 2017 freut sich Yvonne Schnell Direktorin des AHORN Seehotel Templin. Ein ganzes Hotel wurde im vergangenen Jahr durch die künstlerische Farbgestaltung der Außenfassade zum Kunstwerk und zeigt damit auf eindrucksvolle Art und Weise den Wandel vom reinen Übernachtungsangebot hin zum Gesamterlebnis für die ganze Familie. Das AHORN Seehotel Templin stellt zudem seit vielen Jahren einen besonders großen Anteil der Übernachtungsgäste für Templin aber auch für die gesamte Reiseregion Uckermark. Als Familien- & Aktivhotel und eines der größten bemalten Kunstwerke Europas mit seinem ganzheitlichen Familienkonzept geht das Haus in Bezug auf regionale Netzwerke und Kontakte sowie dem Thema Nachhaltigkeit weiter seinen Weg. Die aktuelle Auszeichnung mit dem DEHOGA-Umweltcheck in gold belegt, dass auch so ein großes Haus seinen Beitrag an unserer gemeinsamen Ausrichtung als nachhaltige Reiseregion leisten kann und will.

Der Naturführer Roland Schulz hatte sich zum Ideen-Sonderpreis 2017 mit einem gelungenen Zusammenschluss aus hochwertigen und wichtigen Akteuren beworben. Mit dem „Grumsin-Paket“, einem gemeinschaftlichem Angebot von drei wichtigen Gastgebern der Region, zeigt er auf beispielhafte Weise, dass es sich auszahlt, gemeinsam Angebote für Gäste anzugehen und damit natürlich auch die schon sehr guten Einzelangebote aufzuwerten, befand die Jury bei der Entscheidung, den Sonderpreis an Roland Schulz zu vergeben. Das Gut Kerkow, die Grumsiner Brennerei und die einzigartigen Naturführungen von Roland Schulz vor der Kulisse des UNESCO-Weltnaturerbe Buchenwald Grumsin haben die Ideen-Sonderpreis 2017 mit Ihrem Angebot wirklich verdient.


Wir bedanken uns bei allen Sponsoren, Unterstützern und Ausstellern!

 

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