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Feuer und Flamme für die Uckermark

Feuer und Flamme für die Uckermark

Marco Mentag stammt aus Schwedt, ist hier groß geworden und danach in die weite brandenburgische Welt gezogen, wo er 18 Jahre in Südbrandenburg als Sozialarbeiter gearbeitet hatte. Jetzt hat er sich auf „Krumme Dinger“ verlegt und will mit ihnen nach Schwedt zurückkehren. Und um sich damit so richtig bekannt zu machen, bringt er einige von seinen „Krummen Dingern“ mit, wenn er auf der diesjährigen Inkontakt zum ersten Mal als Aussteller präsent ist.

Andreas Sprenger

Von Hause aus ist Andreas Sprenger Sargtischler. Er wuchs in einer alten Familientradition aus. Sein Urgroßvater Leberecht Sprenger gründete im Jahr 1900 eine Tischlerei in Boitzenburg, in der unter anderem auch Särge hergestellt wurden. Sein Sohn übernahm die Werkstatt, als der Vater Nach 1945 aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrte, lehrte er ihn das Tischlerhandwerk. Enkel Andreas wurde sozusagen in der Tischlerwerkstatt groß. „Das alles muss mich so fasziniert haben, dass ich nach Schulschluss fast jeden Tag in der Werkstatt war und mithelfen durfte, so dass ich dann auch den Beruf des Tischlers erlernte und meinen Handwerksmeisterabschluss erfolgreich absolvierte“, erinnert er sich.

Die Attraktivität und der Erfolg der 12. Inkontakt, der Leistungsschau der Uckermark im Jahr 2016 hat die Unternehmervereinigung Uckermark in ihrer Überzeugung bestätigt, so deren Präsident Siegmund Bäsler: „Wer sich gut präsentiert, wird sich erfolgreich am Markt behaupten.“ Mit einer Anpassung der Messekonzeption entsprechen die Organisatoren jetzt mit der 13. Auflage der Inkontakt dem Wunsch vieler Aussteller, die Messetage auf Freitag und Sonnabend zu verlegen.

Im vergangenen Jahr war die Schwedter Apparate & Wärmetauscherbau GmbH (A&W) zum ersten Mal auf der Inkontakt vertreten. „Dass wir nicht schon früher auf die Idee gekommen waren, die regionale Wirtschaftsmesse auch für uns zu nutzen, hat einen ganz einfachen Grund: Es gibt uns erst seit 2014“, sagt die technische Geschäftsführerin Katrin Wallura. Nun residiert der kleine, feine Industrie-Mittelständler schon seit drei Jahren in der ehemaligen Reparaturhalle der Schwedter Raffinerie auf dem PCK-Gelände und stellt vor allem Wärmetauscher und Druckbehälter für Industrieanlagen her sowie pflegt und wartet sie.


 

Torsten Münn hat alles richtig gemacht und bei seinen unternehmerischen Entscheidungen auf den Rat gehört: „Denke groß, starte klein!“ Als er im Jahr 2002 begann, mit Anhängern der Marke Böckmann zu handeln und in Prenzlau ein Böckmann-Center aufzuziehen, startete er mit drei Leuten in einem kleinen Container in der Prenzlauer Vorstadt. Direkt an der B 109, der wichtigsten Einfallstraße in die Stadt aus Richtung Berlin. Das war ihm wichtig. „Denn hier kamen viele Leute vorbei, wir wollten gesehen werden“, erinnert er sich. Als ein Jahr später der damalige Geschäftsführer der Möbelwerke, auf deren Gelände Torsten Münn seine Fläche gepachtet hatte, zu ihm kam und ihm vorschlug, eine ganze Halle von ihm zu kaufen, sagte er: „Was soll ich denn damit. Da verlaufe ich mich ja drin.“

PCK - hier zu Hause: Unter diesem Motto wird sich die Schwedter Raffinerie zur diesjährigen Inkontakt vom 9. bis 10. Juni vorstellen. PCK unterstützt viele soziale, kulturelle und sportliche Projekte und Vereine in der Stadt. Dieses Engagement verbildlicht PCK auf ihrem diesjährigen Inkontakt-Stand.

Die 13. regionale Wirtschaftsmesse Inkontakt am 9. und 10. Juni hat mehr Ausstellerzulauf. 50 Tage vor dem Messestart meldet der Veranstalter das junge Schwedter Industrieunternehmen Apparate und Wärmetauscher als 100. Aussteller. 

Bis zum Start der Inkontakt 2017 sind es noch 50 Tage, da hat die Unternehmervereinigung Uckermark bereits 115 Aussteller vertraglich gebunden, zu diesem Zeitpunkt mehr als 2016. Im Vorjahr 
präsentierten sich letzlich 215 Aussteller in und vor den Uckermärkischen Bühnen den Besuchern. Der Veranstalter hofft also, ...hier weiterlesen 

Quelle: MÄRKISCHE ONLINEZEITUNG am 20.04.2017

Bereits auf der 11. Messe INKONTAKT im Jahr 2015 präsentierte der Bauerverband Uckermark e.V. moderne Erntetechnik

Auch Landwirtschaft ist Wirtschaft. "Das steckt ja schließlich schon in dem Namen Landwirtschaft drin. Das vergessen die Leute aber manchmal, dass die Landwirtschaft der größte Wirtschaftsbereich in der Uckermark ist", sagt Friedhelm Rogasch vom uckermärkischen Kreisbauernverband. Und das ist ein Grund, aber nicht der einzige für die Landwirte, sich auch in diesem Jahr an der uckermärkischen Wirtschaftsmesse "INKONTAKT" zu beteiligen: Die Bauern wollen auf sich, ihre Leistungen und Angebote, aber auch auf die Probleme aufmerksam machen, mit denen sich die Landwirtschaft in der Region herumzuschlagen hat.

Ladengeschäft tonitec in der Schwedter Ackerstraße 4

Längst schon ist die Firma „ToniTec“, die 2008 als reiner Onlinehandel für Sicherheitstechnik und Fenster- sowie Türbeschläge erfolgreich gestartet war, auch auf dem „analogen“ Markt unterwegs. „Seit 2013 betreiben wir unseren Laden am Rande von Schwedt, in der Ackerstraße, dort, wo zuvor die Firma Haticon ansässig war“, erklärt Geschäftsführer Enrico Verch. So vertreibt das mittlerweile 22 Mitarbeiter zählende Unternehmen seine Waren nicht mehr nur über Amazon, Ebay und einen eigenen Onlineshop, sondern ganz klassisch über die Ladentheke, „der persönliche Kontakt zu den Kunden ist eben auch Gold wert“, sagt der Geschäftsführer.

Bild: Ramona Mundt im Gewächshaus von Syringa.

Angermünde. Gartenbau hat in Angermünde einen ganz besonderen Namen: Syringa. Das ist der lateinische Name für Flieder. Und als die 1962 gegründete Angermünder Gärtnerische Produktionsgenossenschaft nach der Wende zu einer GmbH umfirmierte, hatte sie sich den Flieder als Namensgeber für das neue Unternehmen auserkoren. „Mittlerweile sind wir nun schon bald 27 Jahre am Markt“, blickt Geschäftsführerin Ramona Mundt zurück. „Und das war nicht immer leicht. Garten- und Landschaftsbau ist eine hart umkämpfte Branche.“

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